Der Ring in Minden

Mindener Tageblatt | 28. Juli 2018
Blick hinter die Kulissen
MT-Stadtgespräch zur Wagner-Oper „Götterdämmerung“ am 2. September

Minden (mt/och). Regisseur Gerd Heinz hat mit den Sängern die Proben für seine Inszenierung der „Götterdämmerung“ im Stadttheater Minden begonnen. Die Premiere soll am 6. September über die Bühne gehen. Wie bei den drei vorangegangenen „Ring“-Opern bietet das Mindener Tageblatt mit seinem Stadtgespräch am Sonntag, 2. September, 11 Uhr, im Stadttheater Minden dem Publikum Einblicke in die Produktion. Dieses Mal vor der Premiere.

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Die MT-Stadtgespräche zu den Wagner-Opern lüften auch kleine Geheimnisse,etwa zu den Videoprojektionen.
MT-Foto: Alex Lehn (Archiv)

Mindener Tageblatt | 23. Juli 2018
Der „Ring“ schließt sich
Mit den Proben zur „Götterdämmerung“ biegt die Mindener Produktion von Wagners Tetralogie auf die Zielgerade ein. Der Endspurt folgt 2019 mit der Aufführung des kompletten Zyklus'.

Von Ursula Koch
Minden (mt). Die Mammutaufgabe, die sich der Mindener Wagner-Verband, das Stadttheater und die Nordwestdeutsche Philharmonie mit RichardWagners „Ring“-Zyklus selbst gestellt hatte, ist fast bewältigt. Mit den Proben zur vierten Oper, der „Götterdämmerung“, biegt das Team auf die Zielgerade ein.
Nach der Premiere am 6. September und den fünf darauf folgenden Aufführungen ist damit aber nicht Schluss. 2019 steht dem Produktionsteam und den Sängern noch ein gewaltiger Schlussspurt bevor: Zwei Mal soll der gesamte Zyklus aufgeführt werden. Wagner-Fans aus dem In- und Ausland werden dann entweder für zehn Tage oder für vier Opernabende nach Minden reisen, um dieTetralogie als Gesamtkunstwerk zu genießen..

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Anklänge mittelalterlicher Rüstungen und Waffen zeigen die Kostüme der Walküren.
MT-Fotos: Alex Lehn

Mindener Tageblatt | 18. Juli 2018
„Mythologischer Tatort“
Regisseur Gerd Heinz startet im Stadttheater mit den Proben zur „Götterdämmerung“ und zur Vollendung des „Rings“.

Von Ursula Koch
Minden (mt). Die Akteure kennen sich seit 2015, die Begrüßung im Stadttheater zu den Proben zum vierten Teil von Richard Wagners „Ring“-Zyklus fällt daher entsprechend herzlich aus. Regisseur Gerd Heinz fasst sich in seiner Ansprache kurz.„Die Zeit ist knapp, aber deswegen dürfen wir nicht hetzen“, zitiert er Bertolt Brecht. Ihm bleiben wie in den drei Jahren zuvor mit dem Ensemble vier Wochen Zeit für die szenischen Proben. Dabei hat die Oper „Götterdämmerung“noch mehr Spieldauer als zuvor „Walküre“ und „Siegfried“,ganz zu schweigen von der mit zweieinhalb Stunden nahezu kurzen Oper „Rheingold“, die als Vorabend für das gesamte Bühnenfestspiel gilt. Die Götterdämmerung „ist kein Schlussstein, sondern ein Schlussdom. Das wird ein gewaltiges Gebäude“, stellt der 77-Jährige in Aussicht.

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Mit den Nornen Christine Buffle, Julia Bauer und Tiina Penttinen (von links) starteten Frank Philipp Schlößmann (Bühnenbild), Matthias Lippert (Video) und Gerd Heinz (Regie) gestern die Proben zur „Götterdämmerung“.
MT-Foto:Alex Lehn

Mindener Tageblatt | 11. Juni 2018
Witzig gezähmt
Frank Beermann und Günther Albers sprechen über die Götterdämmerung

Von Christian Helming
Minden (hel). Die beidenwis-sen, wovon sie reden: Auch in diesem Jahr hat derWagner Verband Minden Frank Beermann und Günther Albers zu einem launigen Gespräch im Vorfeld der im September anstehenden Wagner-Premiere eingel-den. Mit der Götterdämmerung wird dann der Zyklus „Der Ring der Nibelungen“ vollendet werden.

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Günther Albers (links) und Frank Beermann bieten Opern-Freunden einen amüsanten Abend. Foto: Chr. Helming

Mindener Tageblatt | 24. April 2018
Eine Frage der Sinnhaftigkeit
Musikkritikerin stimmt auf die Premiere von Wagners „Götterdämmerung“ein

Von Michael Hiller
Minden (hil). Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ ist ein Werk mit äußerst komplexen Ausmaßen. Ein Werk, nicht ganz einfach zu begreifen und mit einer Dichte an Handlungen und Charakteren, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen. Auch nicht erschließen können, weil diese epische Opern-Tetralogie einfach zu gewaltig ist.

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Pianaistin Mary Satterthwaite und Sopranistin Christine Buffle begleiten den Vortrag musikalisch auf höchstem Niveau. Fotos: Michael Hiller

Mindener Tageblatt | 24. März 2018
„Diese Welt muss untergehen“
Produktionstrio Gerd Heinz, Frank Philipp Schlößmann und Frank Beermann stellen ihre Pläne für die „Götterdämmerung“ vor.

Von Ursula Koch
Minden (mt). „Diese Welt muss untergehen wegen ihrer Gier und Liebesunfähigkeit“, sagte der Regisseur Gerd Heinz, der mit der „Götterdämmerung“ auch den vierten Teil Opernte-tralogie „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner für Minden in Szene setzt (Premiere am 6. September).

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Für die „Götterdämmerung“ setzt Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann eine monumentale Treppe in den Or-chestergraben des Mindener Stadttheaters. MT-Foto:NadineSchwan

Mindener Tageblatt | 10. März 2018
Hörenswertes zum Nachdenken
Drei Musikkritiker diskutieren über die Qualität der vielen Einspielungen der „Götterdämmerung“. Alte und historische Aufnahmen finden dabei sehr oft Erwähnung.

von Udo Stephan Köhne
Minden (usk). Die „Götterdämmerung“ nähert sich. Jedenfalls der Bühne des Mindener Stadttheaters. Entsprechend nehmen die Vorträge des Mindener Richard Wagner Verbandes ihren regelmäßigen Lauf. Jetzt galt es, über die besten und schlechtesten Aufnahmen dieses „Ring“-Endstückes zu diskutieren. Auf dem Podium hatten angesehene Musikkritiker Platz genommen, die allesamt der Jury des „Preises der deutschen Schallplattenkritik“ angehören, jenem Gremium also, das regelmäßig die besten Aufnahmen der Plattenindustrie bewertet und die musikalisch besten prämiert und damit zum unbedingten Kauf empfiehlt.

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Das Kritikerterzett (v.l.) ManuelBrug, Eleonore Büning, Wolfgang Schreiber. Foto: Udo Stephan Köhne

Mindener Tageblatt | 07. Februar 2018
Wagner als Meister der großen Gefühle
Hans-Jürgen Schatz liest das komplette Libretto der Götterdämmerung. Holger Groschopp begleitet ihn am Klavier.

Von ChristianHelming
Minden (hel). Am Anfang standen Worte des Dankes. Jutta Hering-Winckler, Vorsitzende des Mindener Wagner-Verbandes, dankte dem Schauspieler Hans-Jürgen Schatz für dessen Bereitschaft, auch das Libretto von Wagners Götter-dämmerung vorzutragen. Schatz dankte Hering-Winckler seinerseits für die Beharrlichkeit, mit der sie das Mindener Ring-Projekt nun bis zur vierten und finalen Oper vorangetrieben hat. Die öffentliche Lesung des gesamten Textes der Götterdämmerung, darin waren sich beide einig, habe es in einem de-artigen Rahmen wohl noch nicht gegeben. Und auch die in der Vorankündigung kommunizierte Dauer von geschätzt dreieinhalb Stunden – inklusive zweier Pausen, in denen Stärkungen gereicht wurden – schreckte den harten Kern der Mindener Wagnerianer nicht. Rund vierzig Personen wohnten der Lesung im Ständersaal des LWL-Preußenmuseums bei. Eine stattliche Anzahl für ein solch speziellesVergnügen.

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Vier Stunden lang dauerte die Lesung des Götterdämmerungs-Librettos. Das Publikum lauschte fasziniert bis zum Schluss. Foto: Christian Helming

Mindener Tageblatt | 01. Februar 2018
Das letzte Segment zum Ring
Kartenverkauf für den Zyklus beginnt

Von Ursula Koch
Minden (mt). Noch bevor Richard Wagners „Götterdäm-merung“ in Minden auf die Bühne kommt startet heute, 1. Februar, der Kartenverkauf für die Aufführungen des kompletten „Ring“-Zyklus im kommenden Jahr. Dann ist Wagners vierteiliges Werk in zwei Gesamtdurchgängen zu erleben, die sich jeweils über zehn Tage erstrecken.

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Mit der Götterdämmerung geht der Mindener „Ring“ in die Vollendung. Foto: Comon

Eine Gemeinschaftsproduktion
gefördert von
Richard Wagner Verband Minden
Stadttheater Minden
Nordwestdeutsche Philharmonie
Nordwestdeutsche Philharmonie
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